Psy­cho­the­ra­pie ist eine Leis­tung der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung und der meis­ten pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­run­gen. Ist eine psy­cho­the­ra­peu­ti­sche Behand­lung not­wen­dig, müs­sen bestimm­te Voraussetzun­gen erfüllt sein, bevor die Kran­ken­kas­se die Kos­ten über­nimmt.

Inhalt
Vor­aus­set­zun­gen
Hin­weis

Vor­aus­set­zun­gen
Die Behand­lung muss durch­ge­führt wer­den von einem appro­bier­ten psy­cho­lo­gi­schen Psy­chotherapeuten (Uni­ver­si­täts­stu­di­um plus Aus­bil­dung in Psy­cho­the­ra­pie) oder von einem ärzt­li­chen Psy­cho­the­ra­peu­ten mit Kas­sen­sitz.
Wel­che psy­cho­the­ra­peu­ti­schen Behand­lungs­ver­fah­ren als Kas­sen­leis­tung aner­kannt sind, regeln die soge­nann­ten Psy­cho­the­ra­pie­richt­li­ni­en. Der­zeit als Kas­sen­leis­tung aner­kannt sind die ana­ly­ti­sche Psy­cho­the­ra­pie, die tie­fen­psy­chol­gisch fun­dier­te Psy­cho­the­ra­pie und die Ver­hal­tens­the­ra­pie.
Pri­vat Ver­si­cher­te soll­ten vor Beginn der psy­cho­the­ra­peu­ti­schen Behand­lung mit ihrer Kran­ken­ver­si­che­rung klä­ren, wel­che Kos­ten für die geplan­te Behand­lung über­nom­men wer­den. Zum Teil wei­chen die Bedin­gun­gen erheb­lich von denen in der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung ab.

Hin­weis
Die Ein­füh­rung der Fach­arzt­ver­trä­ge für Psy­cho­the­ra­pie hat für die Ver­si­cher­ten der Kas­sen AOK, Bosch BKK, DAK und TK erheb­li­che Vor­tei­le für die ambu­lan­te psy­cho­the­ra­peu­ti­sche Behand­lung mit sich gebracht. Dazu gehö­ren der Weg­fall büro­kra­ti­scher Antrags­ver­fah­ren, ein fle­xi­ble­rer Umgang mit Behand­lungs­kon­tin­gen­ten und eine Ver­ein­fa­chung der Kom­bi­na­ti­on von Ein­zel- und Grup­pen­the­ra­pie.